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Best Practice

 

Radio AG an der Burgschule Plochingen

Radio AG an der Burgschule Plochingen

Die Burgschule in Plochingen liegt zentral in der Plochinger Innenstadt. Die Schüler, Lehrer, Sozialpädagogen, Jugendbegleiter und sonstigen Beschäftigten der Burgschule arbeiten in drei Gebäudeteilen: dem Hauptgebäude, dem Pavillon und dem Ganztagsgebäude. Der größte Teil der Schule ist im relativ neuen, architektonisch sehr ansprechenden Hauptgebäude untergebracht, das im Dezember 1995 bezogen wurde.

 
 

Ein Teil der Grundschüler wird im „Pavillon“ unterrichtet. Das dritte Gebäude ist von der Baugeschichte das älteste: das Ganztagsgebäude. Der Umbau zum Ganztagsgebäude fand im Jahr 2008 statt. Derzeit wird die Burgschule von 500 Schülern besucht. In 10 Grundschulklassen, 10 Hauptschulklassen,
einer 10. Klasse und drei Vorbereitungsklassen unterrichten 42 Lehrkräfte. Neben der Kernzeitbetreuung (Verlässliche Grundschule) in den Randzeiten des Unterrichtsvormittags (bis 13.00 Uhr) gibt es für Grundschüler eine Ganztagsbetreuung (bis 17.00 Uhr) und eine Ferienbetreuung.
Im Rahmen des Jugendbegleiter-Programms wird mit derzeit 16 Schülern eine Radio-AG durchgeführt. Diese existiert seit dem zweiten Schulhalbjahr 2010. Zu Beginn der AG ist zu klären, welche Erfahrungen die Schüler mit dem Medium Radio haben, inwiefern sie es kennen und wie sie es nutzen.
Anschließend geht es in die praktische Radioarbeit über, die schnell erkennen lässt, dass hinter einfachem Radio viel Arbeit steckt, was mit
Ideen, Planung und Koordination sowie jeder Menge Ausdauer verbunden ist. Hier werden unterschiedliche Arbeitsweisen und Entwicklungsstände
der Schüler deutlich, die eine individuelle Begleitung ihrer jeweiligen Arbeit erfordern. So entstehen aber auch individuelle Erkenntnisse, da jede und jeder dort neue Erfahrungen machen kann, wo er oder sie gerade steht. Ist die Interviewvorbereitung für den einen eine echte Herausforderung, so fühlen sich andere erst bei der Konzentration erfordernden technischen Bearbeitung eines Interviews an ihren Grenzen. Führen die einen ein Interview ganz locker durch, zittert anderen dabei die Hand.
Solche Selbsterfahrungen verbunden mit dem Kennenlernen des Mediums Radio durch eigenes Gestalten gibt dem Radio seinen ganz eigenen Wert.
Wenn ein Teilnehmer beim Schneiden an einem Interview merkt, „da kann man ja voll manipulieren“, ist das ein wesentlicher Schritt, um das Medium Radio kritisch wahrzunehmen.

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