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Wettbewerb "Jugendbegleiter. Kultur. Schule." Vorstellung eingereichter Angebote

Wettbewerb "Jugendbegleiter. Kultur. Schule." Vorstellung eingereichter Angebote

Heute stellen wir Ihnen ein weiteres Angebot aus dem Wettbewerb vor. Mit dem Theaterstück "Die Kuh Rosemarie" feierte die Silcherschule Eislingen nicht nur ihr 125 jähriges Bestehen, sondern zeigte auf, wie wichtig Themen wie Toleranz, Zusammenhalt und Integration heutzutage sind.

 
 

Wer kennt ihn nicht, den Nörgler, den Besserwisser, den man am liebsten meiden würde? Und doch ist es wichtig tolerant zu sein, Andersartigkeit als Chance zu sehen und nicht als Nachteil zu begreifen.

Genau das wollte die Theatergruppe der Silcherschule Eislingen zeigen. In der wunderbaren Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern innerhalb und außerhalb der Schule, verschiedenen AGs, Lehrern, Jugendbegleitern, Mitarbeitern der Stadt, der Schülerband „Sams Piano“ und der Schülerfirma „Shake it“ wurde das Theaterstück „Die Kuh Rosemarie“ realisiert.

Während der gemeinsamen Vorbereitungen lernten die Darstellerinnen und Darsteller außer ihrem Text, frei vor Publikum zu sprechen und Präsenz auf der Bühne zu zeigen. Unterstützt wurden sie von den Teilnehmern der vielfältigen AGs der Schule, die sowohl die Bühnengestaltung, als auch die Kostüme lieferten und am Veranstaltungstag für die Bewirtung sorgten.

 

 

In dem Stück geht es um die engstirnige Kuh namens Rosemarie, die auf einem Bauernhof lebt und alle anderen Tiere dort mit ihrer Besserwisserei und Nörgelei nervt. Sie macht den Tieren Vorschriften, wie sie sich zu verhalten haben und will sogar dem Bauern vorschreiben wie er seine Zähne zu putzen hat. Das bringt das Fass zum Überlaufen und so verfrachtet er sie kurzerhand nach Afrika - das müsste weit genug weg sein. So kehrt nun endlich Ruhe auf dem Hof ein und die Tiere leben vergnügt vor sich hin… bis eines Tages plötzlich exotische Tiere aus Afrika wie Löwe, Giraffe und Co. auf dem Hof erscheinen und sich über die Kuh beschweren. Die einheimischen Tiere fühlen sich in der Gegenwart der Wilden alles andere als wohl und wünschen sich nach einiger Zeit die Kuh wieder zurück. Als der Bauer das merkt, bringt er die wilden Tiere zurück in ihre Heimat und holt die Kuh wieder auf den Hof. Bevor sie jedoch anfangen kann, sich über die Tiere in Afrika zu beschweren, bringen die Hofbewohner sie dazu, von ihren Erlebnissen in der Wildnis zu berichten und alle lauschen ihren Erzählungen. So vertragen sich alle schließlich.

Das Stück ist ein Sinnbild für Toleranz und Integration. Heute ist es, mehr denn je, wichtig andersartige Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren und das als Chance zu sehen. Dies spielt in der Silcherschule eine sehr große Rolle, da hier beispielsweise Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder aus der Sprachheilschule und Kinder mit einem schwierigen familiären Hintergrund aufeinander treffen und mit einander auskommen müssen. Das Miteinander ist hier das Wichtigste, was auch der Grund war, die verschiedenen AGs miteinander zu mischen und sogar den Chor der Grundschule miteinzubeziehen.

Dank dem Engagement aller Beteiligten wurden die beiden Aufführungen am 04. und am 05. Juli 2013 ein voller Erfolg und die Truppe war sehr stolz darauf, so die Silcherschule zu ihrem 125 jährigen Jubiläum zu präsentieren. Und wer weiß, vielleicht folgt auf das Theaterstück in Zukunft sogar ein Musical?

Man darf gespannt sein bei dieser tollen Truppe.

Die Evaluation des Jugendbegleiter-Programms im Schuljahr 2015/2016 gibt einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand des Programms.

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